Tuesday, May 15, 2018

BERLIN: bpb:Metro_ საქართველო ანიდან ჰოემდე. GEORGIEN, BUCHSTÄBLICH!

Berlin | 19. Mai 2018
Akademie der Künste am Pariser Platz
Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Tagung zu Geschichte, Kultur und Gesellschaft Georgiens am 19. Mai 2018 in Berlin [bpb.de]

bpb:METRO: საქართველო ანიდან ჰოემდე. Hätten Sie den Titel unserer aktuellen bpb:Metro-Veranstaltung lesen können? Nein? Kein Wunder, es sind die Buchstaben einer Sprache, die von nur knapp 4 Millionen Menschen gesprochen wird: Georgisch. Übersetzt heißt es: Georgien, buchstäblich! Und unter diesem Titel möchten wir in der nächsten Ausgabe unserer seit 2013 bestehenden METRO-Reihe die 33 Buchstaben des georgischen Alphabets als Symbol für Vielfalt und Einzigartigkeit aufgreifen, um so auf die Geschichte und Gegenwart des Landes multiperspektivisch und interdisziplinär einzugehen.

Anlässlich des Deutsch-Georgischen Jahres 2017/2018 veranstalten wir eine Tagung, um Georgien als Land an der Schnittstelle von Europa und Asien aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Kaukasuslandes und der Umgang mit der Vergangenheit. Auch das Verhältnis zwischen Zentrum und Peripherie soll thematisiert werden ebenso wie die Vielfalt der georgischen Literatur, des Films und der Musik. Wir laden Sie herzlich ein, Georgien in Berlin mit allen Sinnen zu erleben! In Workshops gemeinsam traditionelle Tänze und Gesänge kennenzulernen, in Speed Datings mit Expertinnen und Experten einen persönlichen Zugang zum Land zu erhalten und von deren Fachwissen zu profitieren. Und die kulinarische Vielfalt der georgischen Küche zu entdecken. Am Abend tritt die Ethnojazz Band IRIAO auf, die Georgien dieses Jahr auf dem Eurovision Song Contest vertritt.

PROGRAMM

11.30 Einlass

12.00 Begrüßung Thomas Krüger
Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

12.15 – 13.15 "Mein Georgien". Lesung und Gespräch mit Nino Haratischwili
Die mehrfach ausgezeichnete georgische Schriftstellerin Nino Haratischwili, die heute in Hamburg lebt, erzählt in ihrem Epos "Das achte Leben (für Brilka)" eine Familiengeschichte, die auch die Geschichte es 20. Jahrhunderts und des Untergangs eines Imperiums – der Sowjetunion – ist. In diesem Spiegel-Bestseller wird über Frauen erzählt, über ein Matriarchat und gescheiterte Männer, aber auch über Liebe und Verrat, Mord und Intrigen. Vor allem ist es aber ein Roman über ihr Heimatland Georgien. Nino Haratischwili spricht mit Wiebke Porombka über ihren Roman, über die Auswanderung aus dem Heimatland und die Einwanderung in eine andere Sprache und über ihr Verhältnis zu beiden Welten.

13.15 – 14.30 Podium 1
Geschichte: Figurationen zwischen historischem Erbe und Gegenwart
Vor 100 Jahren, am 26. Mai 1918, wurde die Unabhängigkeit der Demokratischen Republik Georgien ausgerufen. Bereits drei Jahre später endete diese kurze Epoche unter Führung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, als sowjetische Truppen das Land besetzten. Die sowjetische Periode dauerte bis 1991, als Georgien erneut unabhängig wurde. Welche Rolle spielen historische (Um)Brüche im Land heute? Wie wird das sowjetische Erbe reflektiert? Welche Bedeutung hat einer der größten Despoten der Weltgeschichte – Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili alias Josef Stalin, der aus dem zentralgeorgischen Städtchen Gori stammte, heute? Wie schreibt sich die Person Stalins in die georgische Geschichte ein? Wie hat das Land die Umwälzungen und Transformation der 1990er Jahre erlebt? Gespräch mit Lasha Bakradze (Literaturmuseum Tbilisi), Giorgi Maisuradze (Institut für Sozial- und Kulturforschung, Staatliche Ilia Universität) und Aka Morchiladze (Schriftsteller). Moderation: Zaal Andronikashvili (Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin).

14.30 – 15.00 Kaffeepause

15.00 – 16.30 Podium 2
Gesellschaft: zwischen Emanzipation und Tradition
Was hält die Gesellschaft in Georgien zusammen? Wie ist das Verhältnis zwischen Tradition, Religion und global geprägter Gegenwart sowie das Verhältnis zwischen dem urbanen Zentrum Tbilisi und ländlich geprägten Peripherien? Welchen Stellenwert nimmt die Familie ein, die sich traditionell als Großfamilie versteht, und wie verhält sie sich zum westlichen Individualismus? Wie gestalteten sich die Wendejahre 1989/91 und der Übergang vom Kommunismus zum Kapitalismus in der georgischen Gesellschaft? Entwickeln sich soziale Ungleichheiten und neofeudalistische Wirtschafts- und Bildungseliten, wie es in vielen Ländern Europas zu beobachten ist? Und wie lässt sich die Position von Frauen, von Homo- und Transsexuellen in einem patriarchalisch geprägten Georgien heute beschreiben? Gespräch mit Ketevan Gurchiani (Institut für Philosophie, Staatliche Ilia Universität), Tamta Khalvashi (Anthropologin, Free University of Tbilisi) und Tamta Melashvili (Schriftstellerin). Moderation: Gesine Dornblüth.

16.30 – 17.00 Kaffeepause

17.00 – 18.30 Film und Gespräch
The Machine Which Makes Everything Disappear
Wie wächst man in Georgien auf? Welche Träume hat man als junger Mensch? Eine Filmemacherin macht sich auf die Suche, bereist Städte und Dörfer Georgiens und spricht mit Menschen über ihre Zukunft. Es entsteht ein Querschnitt der georgischen Gesellschaft, ein Flickenteppich aus persönlichen Geschichten über Träume und Scheitern, Armut und Reichtum, Krieg und Liebe. Im Anschluss an die Vorführung des preisgekrönten Films (Sundance Film Festival 2013) spricht Thomas Franke mit der Regisseurin Tinatin Gurchiani.



18.30 – 19.15 Workshops und Speed-Dating

Georgischer Tanz mit Tamta Goschadze (Tänzerin, Stuttgart)
Georgische Traditionstänze sind ein fester Bestandteil der georgischen Kulturgeschichte. Sie setzen sich aus unterschiedlichen Elementen zusammen: klassisches Ballett, Folklore und Stepptanz. Tänze Georgiens sind so vielfältig wie das kleine Land selbst und handeln von der Hauptstadt Tbilisi (Kintouri oder Dawluri), vom Leben in den Bergregionen wie Chewsureti (Parikaoba) oder dem höchsten Berg Kazbegi (Kazbeguri). Sie thematisieren Beziehungen zwischen Mann und Frau – wie der Hochzeitstanz Kartuli und der Tanz Adscharuli aus der Region vom Schwarzen Meer – oder erzählen von der ruhmreichen georgischen Königin Tamar (Samaia). Sie sind eingeladen, Geschichte und Tanz in einem Workshop kennenzulernen.

Georgischer polyphoner Gesang mit der Band IRIAO
Als "Meisterstück des kulturellen Erbes der Menschheit" preist die UNESCO den mündlich überlieferten polyphonen Gesang aus Georgien. Traditionelle georgische Musik wird immer polyphon gesungen. Wir laden unsere Gäste ein, zusammen mit den Musikern der Ethnojazz-Band IRIAO in die kollektive Harmonie des polyphonen Gesangs einzutauchen.

Speed-Dating mit Expert*innen zu Georgien
Das Format eines Speed Datings soll Ihnen im Laufe der Tagung ermöglichen, unmittelbare und persönliche Gespräche mit Expertinnen und Experten zum Thema deutsch-georgische Beziehungen zu führen.

Zaal Andronikashvili (Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin)
Irine Beridze (Kulturwissenschaftlerin, Bloggerin https://read-ost.com, Berlin)
Tamuna Gurchiani (Europe House Georgia, Tbilisi)
Ralph Hälbig (Journalist, MDR, Blogger www.georgien.blogspot.de)
Ekkehard Maaß (Deutsch-Kaukasische Gesellschaft e.V.)

19.30 – 20.30 Supra: georgisch essen

20.30 – 21.30 Konzert IRIAO
IRIAO ist eine Ethnojazz-Band, die 2013 vom Komponisten David Malazonia gegründet wurde. Der Name IRIAO stammt aus einem Wortteil des berühmten georgischen Jodelstils "Krimanchuli". Der Bandmanager Malazonia gilt als einer der ersten georgischen Komponisten, die traditionelle polyphone Musik mit Jazz verbinden und neu interpretieren.



21.30 – 22.30 get together

Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Akademie der Künste.

Auf einen Blick
bpb:Metro: GEORGIEN, BUCHSTÄBLICH!
www.bpb.de/267671
Datum: 19.05.2018 von 12 Uhr bis 22.30 Uhr (Einlass ab 11.30 Uhr)
Ort: Akademie der Künste am Pariser Platz, Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Platzkapazitäten unter
anmeldung-berlin@bpb.de erforderlich
Sprachen: Deutsch mit simultaner Übersetzung ins Englische

Kontakt für inhaltliche Rückfragen: Kateryna Stetsevych
Fachbereich Veranstaltungen
Friedrichstr. 50 / Checkpoint Charlie
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 254504-455
E-Mail: kateryna.stetsevych@bpb.de

Saturday, May 12, 2018

ART FESTIVAL: Fest i Nova 2018 "Castaway Freedom", May 26, 2018 - Independence Day Festival

12:00 Flea Market; Akhalkalaki market

14:00 Independence Day parade from the Market to Akhalkalaki Ancient wall accompanied by Khoni Wind Band

15:30 Opening of the festival: Tournament in Georgian Wrestling; Firing Mill Canon at Akhalkalaki Ancient Wall

16:00 Kites at Art Villa Garikula

18:00 Sovlab member’s Irakli Khvadagiani’s Lecture on Independence of Georgia in 1918-21;
Art Villa Garikula Palace Library
Exhibition opening: Castaway Freedom
(Photo Archive of Sovlab, Photos by Natela Grigalashvili and Guram Tsibakhashvili)

19:00 Presentation of futuristic cocktails and cocktails’ book; Art Villa Garikula

19:30 – 22:00 Music, DJ Anushka Chkheidze, CES

Curators: Group Bouillon and Lali Pertenava
Organizers: Karaman Kutateladze and Jaba Mujiri
Contact: 995555291887; groupbouillon@gmail.com

Fest i Nova is supported by Ministry of Culture, Monument Protection and Sport

www.facebook.com/Fest i Nova 2018

Wednesday, May 09, 2018

CALL for Viadrinicum - Summer School: Transsectoral PeaceLab under the title "Hybrid Solutions to Hybrid Conflicts? Academia, Civil Society and the Arts".

APPLY NOW! We are excited to announce the call for applications for Viadrinicum 2018! This year Viadrinicum will take place at European University Viadrina from 20 August to 2 September 2018 in the format of Transsectoral PeaceLab under the title "Hybrid Solutions to Hybrid Conflicts? Academia, Civil Society and the Arts". Applications are warmly invited from students, PhD candidates, NGO activists and artists (up to 35 years of age)! There is no participation fee and there are up to 30 travel scholarships available. The application deadline is June 10, 2018.





More information, the results of last year's summer school and our application form can be found at:
www.viadrinicum.blog
www.facebook.com/viadrinicum/

With kind financial support (pending) of Auswärtiges Amt, Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION, Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS) and Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SDPZ) #CivilSocietyCooperation

Viadrinicum 2018: “Transsectoral PeaceLab. Hybrid Solutions to Hybrid Conflicts? Academia, Civil Society and the Arts” - Frankfurt (Oder), 20 August – 2 September 2018

Viadrinicum is an annual summer school devoted to the countries of the Eastern Partnership region with a special focus on Ukraine. This year it will take place in the form of Transsectoral PeaceLab, aiming to tackle the issues of peace and (military) conflicts from multiple theoretical and methodological perspectives. With a strong emphasis on participatory formats the school will allow its participants to deepen their knowledge about conflict prevention, conflict transformation and peace mediation and enhance their practical and methodological skills in the framework of several project-oriented workshops. Students, PhD candidates, young artists and NGO activists (under 35 years of age) from all fields are invited to apply.


The programme of Viadrinicum 2018 features a mixture of different components, ranging from classical academic seminars and panel discussions to more participatory formats, such as workshops and Open Space sessions. It was designed with the end to strengthen the transsectoral and transdisciplinary character of the summer school, which appears to be necessary when tackling such intricate topics as war, conflict and peace. A versatile team of lecturers and practitioners from various universities and NGOs was assembled to enable a more holistic approach to this problematique that should allow a fruitful exchange of ideas and insights from different fields. Just as importantly, the programme was devised with the aspiration to facilitate a more active engagement on the part of the participants, whose invaluable contribution always stands in the center of the concept of Viadrinicum.

The latest version of the programme can be downloaded here.
Application form

Please, download the PDF file, fill in the application form, save it and e-mail to: viadrinicum@europa-uni.de
Deadline: 10 June 2018.

We are looking forward to your applications!

Contact

Viadrinicum – Summer School
Große Scharrnstraße 59
15230 Frankfurt (Oder)
Room: LH 105
+49 335 5534 4275


viadrinicum@europa-uni.de
web
facebook
impressum

With kind financial support:



Tuesday, May 08, 2018

PRESSEMITTEILUNG: Georgia – Made by Characters, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018, @book_fair

"Georgia – Made by Characters" präsentiert Literatur und Kultur in Frankfurt
Rund 70 georgische AutorInnen werden zur Frankfurter Buchmesse erwartet
Ehrengast-Pavillon lädt zu einer literarischen und kulturellen Entdeckungsreise – Made by Characters





Frankfurter Museen und Institutionen bieten umfangreiches Programm

Frankfurt, 08.05.2018 – Mit Georgien präsentiert sich in diesem Jahr eine jahrtausendealte Kulturnation als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse (10. bis 14. Oktober 2018). Unter dem Motto "Georgia – Made by Characters" präsentiert Georgien nicht nur seine Literatur und die Neuerscheinungen in deutscher Sprache, sondern gibt auch mit einem umfangreichen Programm in den Frankfurter Kultureinrichtungen vielschichtige Einblicke in seine reiche Kulturlandschaft. Heute wurden im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt die georgischen Autorinnen und Autoren, die im Herbst am Main erwartet werden, das Konzept des Ehrengast-Pavillons auf der Frankfurter Buchmesse sowie das begleitende Kulturprogramm in der Stadt vorgestellt.

"Georgiens geografische Lage zwischen Europa und dem Kaukasus, seine ausgeprägte Individualität trotz – oder gerade wegen – der vielfältigen kulturellen und politischen Einflüsse, machen das Land zu einem der spannendsten Ehrengäste der letzten Zeit", sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse. "Zu sehen, wie das Programm immer mehr Gestalt annimmt, und wie vielfältig die Themen sein werden, ist ein unglaublich spannender Moment. Einen Meilenstein haben wir heute erreicht – aktuell liegen 80 georgische Titel in deutscher Übersetzung vor", so Boos weiter.



Georgische Autoren und Literaturprogramm

Bisher stehen 60 Autorinnen und Autoren fest, die im Oktober auf der Buchmesse ihre Werke in deutscher Sprache vorstellen. Weitere werden in den nächsten Monaten dazukommen. Einige davon sind bereits seit März auf Lesetour im deutschsprachigen Raum und haben ihre Bücher schon dem interessierten Publikum vorgestellt.

Heute bestätigte Medea Metreveli, Direktorin des Georgian National Book Center (GNBC), dass Aka Morchiladze, einer der berühmtesten Autoren der modernen georgischen Literatur, zusammen mit Nino Haratischwili, der renommierten deutschen Autorin georgischer Herkunft, die beiden Hauptredner des diesjährigen Ehrengastes Georgien bei der Eröffnungszeremonie der Frankfurter Buchmesse am 9. Oktober 2018 sein werden. Die Werke der georgischen Autorinnen und Autoren decken alle Genres der Literatur ab: von Kurzgeschichten, Romanen und Epen über Gedichtsammlungen, Krimis und Kinderbücher bis hin zu Sachbüchern und Essaysammlungen. Rund 130 deutschsprachige Neuerscheinungen und davon über 80 Übersetzungen aus dem Georgischen von mehr als 60 Verlagen wurden angekündigt oder bereits veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Zahl, die bis zur Buchmesse weiter steigen wird. Aber nicht nur die Autoren kommen nach Frankfurt, auch der wichtigste georgische Literaturpreis: der SABA-Literaturpreis. Die Preisverleihung findet am 12. Oktober im Kaisersaal – dem historischen Rathaus von Frankfurt – statt.

Eine weiterer Höhepunkt ist das diesjährige Illustrations-Programm. Rund 20 georgische Illustratoren werden ihre Werke in Berlin, Frankfurt und Hamburg präsentieren. Darüber hinaus wird kulturkind e.V. die Ausstellung „My Image of Georgia“ zeigen, die als Vorpremiere zur Frankfurter Buchmesse bereits am 29. Mai in Berlin zu sehen sein wird. Im Oktober begrüßt dann das Struwwelpeter-Museum in Frankfurt georgische Illustratoren mit der Ausstellung „Tsikara – Museum im Museum“.

Seit dem Frühjahr werden bereits Buchhändler in ganz Deutschland auf den diesjährigen Ehrengast und dessen abwechslungsreiche Literatur eingestimmt.

Ehrengast-Pavillon – Made by Characters

Die Vielfalt der georgischen Kultur und Literatur wird im Ehrengast-Pavillon "Made by Characters" erfahrbar: Das George Bokhua Studio und Multiverse Architecture aus Tiflis ließen sich bei der konzeptuellen sowie formellen Gestaltung von den 33 geschwungenen Buchstaben des einzigartigen georgischen Alphabets inspirieren: So öffnen sich 33 Türen, 33 Lieder erklingen, 33 Boote segeln und 33 Brote werden gebacken. Daneben bietet der Pavillon eine Bühne für die georgischen Neuerscheinungen. Wie jedes Jahr können Verlage aus aller Welt in der "Books on Georgia"-Ausstellung, organisiert und umgesetzt von der Frankfurter Buchmesse, ihre aktuelle Titelproduktion rund um den Ehrengast präsentieren.

Das Kulturprogramm – Made by Characters

Während auf der Buchmesse die georgische Literatur, Autoren und Verlage im Fokus stehen, können interessierte Besucher auch jenseits des Messegeländes weitere faszinierende Facetten der georgischen Kultur kennenlernen: Museen und Institutionen in Frankfurt realisieren in diesem Kontext naturhistorische, archäologische, kultur- und kunsthistorische Ausstellungen und inszenieren Vorführungen darstellender Künste und filmischer Werke. Sie illustrieren damit die Vielfalt des Landes, das über viele Jahrhunderte unter östlichen wie westlichen Einflüssen stand und heute ein eigenständiges, kulturelles Selbstverständnis pflegt. So zeigt etwa die Liebieghaus Skulpturensammlung in der Schau "Medeas Liebe und die Suche nach dem Goldenden Vlies" archäologische Funde und antike Kunstwerke aus Georgien, die den Reichtum der beiden antiken Königreiche von Kolchis und Iberien repräsentieren. Das Senckenbergmuseum plant "Homo georgicus – der Schädel aus dem Ursprungsland der ersten Europäer", wo 1991 mit dem Kieferknochen eines Hominiden die ältesten menschlichen Überreste jenseits von Afrika gefunden wurden. Unter dem Titel „Gold & Wein. Georgiens älteste Schätze” zeigt das Archäologische Museum Frankfurt ein umfassendes Bild der frühen kulturellen Entwicklungen Georgiens – vom Beginn der Landwirtschaft im Kaukasus ab 6000 v. Chr. bis zur Trialeti-Kultur der Mittelbronzezeit um 2100 – 1700 v. Chr. Die Deutschlandpremiere der neuen Filminstallation "Burning Palm" (2018) des gebürtigen Georgiers und Wahlberliners Andro Wekua wird am 11. Oktober im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main gezeigt. Das Klingspor Museum in Offenbach am Main rückt zum ersten Mal das georgische Alphabet – seit 2016 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes – und dessen Geschichte in den Fokus einer Ausstellung. Im Deutschen Architekturmuseum (DAM) steht die Hauptstadt Tiflis mit ihrer Architektur im Zentrum der großen Schau "Hybrid Tbilisi". Das Museum Angewandte Kunst erzählt in der Ausstellung „Lara protects me” mithilfe von Videos, Fotos und Zeichnungen sowie Design- und Mode-Objekten Geschichten aus Georgien. Das Georgian Video Art Archive präsentiert in der Ausstellung "DESCRIPTIONS" im ATELIERFRANKFURT e.V. georgische Videokunst. In der Schau "Picture Languages" können sich Besucher im Fotografie Forum Frankfurt ein Bild von den aktuellen Entwicklungen der georgischen Fotokunst machen. Im PORTIKUS treten bei der ersten Einzelausstellung von Thea Djordjadze, der wohl profiliertesten georgischen Künstlerin, die Skulpturen in einen Dialog mit dem Raum. Ein weiteres Highlight des Kulturprogramms sind die Performances der Bouillon Group, die in der Frankfurter Produktions- und Ausstellungsplattform basis e.V. erstmals in Deutschland einen Überblick über ihr umfangreiches Werk bietet.

Bekannte Musiker präsentieren Georgien in den führenden Konzerthallen Deutschlands, darunter in der Elbphilharmonie in Hamburg, im Konzerthaus und in der Philharmonie in Berlin, in der Alten Oper Frankfurt sowie im Pavillon der Frankfurter Buchmesse. Zu den Künstlern zählen etwa Khatia Buniatischwili, Lisa Batiaschwili, Nino Machaidze, Beka Gochiaschwili, Nino Katamadze, das Georgische Nationalballett "Sukhishvili", das Volkslied-Ensemble "Rustavi", das Georgische Philharmonische Orchester, der Gori Frauen-Kammerchor und das Symphonie-Orchester Tiflis.

Zusammen mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Künstlerhaus Mousonturm Frankurt und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe präsentiert der Ehrengast Georgien aktuelle Werke der bekanntesten zeitgenössischen Autoren, Theaterstücke und Performance-Projekte von jungen unabhängigen Gruppen, darunter das Rezo Gabriadze Marionetten-Theater mit "Ramona", das Staatstheater Rustaweli mit "Styx", das Staatstheater Marjanishvili mit "Navigator", das Königliche Bezirkstheater mit "Prometheus – 25 Jahre Unabhängigkeit" sowie Musik- und Theaterprojekte unabhängiger Gruppen. Sie alle laden das Publikum ein, Georgien und sein Theater "auf dem Balkon Europas" neu zu entdecken.

Gemeinsam mit dem Deutschen Filmmuseum zeigt das Georgian National Film Center während der Buchmesse eine Filmreihe über das georgische Kino – von der Stummfilmzeit bis zu den Produktionen, die 1991 über die Unabhängigkeit Georgiens entstanden. Der preisgekrönte Animationsfilm "The Pocket Man" von Ana Chubinidze wird in der Stadtbücherei Frankfurt, Bibliothekszentrum Höchst, zu sehen sein.

Außerdem wird es eine Vielzahl an Vorträgen und Lesungen geben, unter anderem im Rahmen von OPEN BOOKS, dem städtischen Lesefest, sowie dem BOOKFEST, dem Festival der Frankfurter Buchmesse, oder auch im Künstlerhaus Mousonturm. Feinschmecker erhalten bei zahlreichen Anlässen Gelegenheit, authentische Speisen und Getränke aus dem ältesten Weinland der Welt zu probieren. So bringt der diesjährige Ehrengast etwa auf dem Frankfurter Museumsuferfest (24. bis 26. August 2018) mit Auftritten bekannter Musiker sowie einem breiten kulinarischen Programm die Besucher auf den Geschmack. Während der Frankfurter Buchmesse wird die Freitagsküche dann zum offiziellen kulinarischen Standort des Ehrengastes außerhalb des Messegeländes – vom Mittagstisch bis zum allabendlichen Dinner mit literarischem oder philosophischem Begleitprogramm kann man sich hier landestypisch verwöhnen lassen.

Weitere Information: www.georgia-characters.com

HINWEIS
Über eine Veröffentlichung der Meldung in Ihrem Medium freuen wir uns. Diese Pressemitteilung sowie eine umfangreiche Pressemappe mit zahlreichen weiteren Informationen etwa über die georgische Literatur, Autoren, Buchmarkt und Programm finden Sie im Pressebereich unter: www.georgia-characters.com Pressebilder zum Download haben wir hier für Sie bereitgestellt: flickr.com


Weitere Links:
Buchmesse-Ehrengast Georgien packt den großen Kulturbeutel aus [hessenschau.de]
Go global: Juergen Boos im Gespräch mit Medea Metreveli, Georgian National Book Center [medium.com] 
Kulturoffensive aus Georgien [journal-frankfurt.de]
Morchiladze und Haratischwili reden zur Buchmesseeröffnung [boersenblatt.net] 

Friday, April 20, 2018

GEORGIEN BUCHSTÄBLICH! bpb:Metro_საქართველო ანიდან ჰოემდე. Tagung zu Geschichte, Kultur und Gesellschaft Georgiens am 19. Mai 2018 in Berlin. via @frag_die_bpb

(bpb.de) bpb:METRO: საქართველო ანიდან ჰოემდე. Hätten Sie den Titel unserer aktuellen bpb:Metro-Veranstaltung lesen können? Nein? Kein Wunder, es sind die Buchstaben einer Sprache, die von nur knapp 4 Millionen Menschen gesprochen wird: Georgisch. Übersetzt heißt es: Georgien, buchstäblich! Und unter diesem Titel möchten wir in der nächsten Ausgabe unserer seit 2013 bestehenden METRO-Reihe die 33 Buchstaben des georgischen Alphabets als Symbol für Vielfalt und Einzigartigkeit aufgreifen, um so auf die Geschichte und Gegenwart des Landes multiperspektivisch und interdisziplinär einzugehen.

Anlässlich des Deutsch-Georgischen Jahres 2017/2018 veranstalten wir eine Tagung, um Georgien als Land an der Schnittstelle von Europa und Asien aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Kaukasuslandes und der Umgang mit der Vergangenheit. Aber auch das Verhältnis zwischen Zentrum und Peripherie soll thematisiert werden ebenso wie die Vielfalt der georgischen Literatur, des Films und der Musik. Wir laden Sie herzlich ein, Georgien in Berlin mit allen Sinnen zu erleben! In Workshops gemeinsam traditionelle Tänze und Gesänge kennenzulernen, in Speed Datings mit Expertinnen und Experten einen persönlichen Zugang zum Land zu erhalten und von deren Fachwissen zu profitieren. Und die kulinarische Vielfalt der georgischen Küche zu entdecken. Am Abend tritt die Ethnojazz Band IRIAO auf, die Georgien dieses Jahr auf dem Eurovision Song Contest vertritt.

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Termin: 19.05.2018, von 12:00 bis 22:30

Ort: Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Für: Allgemein interessiertes Publikum

Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung: > hier Anmelden
Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Platzkapazitäten erforderlich.

Kontakt: Kateryna Stetsevych, kateryna.stetsevych@bpb.de

Bürgerservice der bpb:
Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt: Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.

Thursday, April 19, 2018

MUSIC: Composed by Four Lines - Evening Tango with Amazing Young Georgian Musicians


Composed by Four Lines
Video by Temo Macharadze
Violin - Natia Maglakelidze
Piano - Nana Kurashvili
Flute - Tamari Maglakelidze
Electro Sound - Khatia Maglakelidze

Sunday, April 15, 2018

WEIN: Große Auswahl an Naturweinen und Spirituosen aus Georgien in Berlin

Liebe Georgien-Freunde,

Wir möchten euch herzlich einladen uns in der Markthalle Neun (Eisenbahn Str. 42/43 in Kreuzberg) am Samstag den 21. April zwischen 10 und 18 Uhr zu besuchen.

Dort könnt ihr unsere große Auswahl an Naturweinen und Spirituosen aus Georgien probieren, mit uns über die Herstellung der Produkte sprechen und eure Wahl einkaufen.

Wir sind unglaublich stolz euch diese neuen Geschmäcker näher bringen zu können.

Bitte leitet diesen Post an Freunde weiter, die auch an unseren Produkten Interesse haben könnten.

Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Gerne versenden wir unsere Produkte.

Wir freuen uns auf euch,


Kovacs Gokieli und Seitz GbR
Pfalzburger Str 33
10717 Berlin
Tel. 0177 / 646 13 31
www.instagram.com/chachaspirit



Thursday, April 12, 2018

VIDEO: The Pankisi Stigma - documentary film. via @RFERL



Locals of Pankisi are sick and tired of asserting they are not terrorists. The dwellers of the small Georgian gorge bordering Russia believe that the stigma dates back to the late XX c., the time of Moscow’s wars in Chechnya, the so-called "boeviks" (militants) and criminals. They also say that it was largely due to Russia’s influence that the place has become a kind of international "brand" for terrorism. In their words, it’s a hindrance to the development of the region since both the businesses and tourists stay away. Against the backdrop of the ISIS activities and certain reported facts, which sometimes raise unanswered questions, the stigma grows stronger. For all the differences about the customs and heated arguments, both fervent supporters of the traditional Islam and Islamic fundamentalists are at one where the security of the gorge is concerned. According to some sources, the Salafite community of the Islamic fundamentalists, often referred to as Vahabites account for 30%-35% of Pankisi’s total Muslim population while others say they make up as much as 75%-80%. Young people form the majority of the Salafites, and it was the radical Salafites who recruited people to fight in Syria a few years ago. The community members claim they feel sidelined by the State. Regardless of their religious beliefs, the Kists (Chechens residing in Georgia) point out at their closer involvement in the public affairs as the pre-requisite of their safety. The population, mostly the Kists of the small Georgian gorge of the Akhmeta municipality Kakheti region, is reportedly as small as 6000-7000.

Monday, April 09, 2018

FOTOGRAFIE: Emil Uhl, Bei den Tschefsuren in Chewsuretien (Großer Kaukasus) in der Deutschen Fotothek, @Fotothek

Uhl, Emil Franz (1864 – 1945) * 1.3.1864 Brüx (Most) † 1945 österreichischer Kunstmaler und Reisender


Uhl, Sohn eines Hotelbesitzers im nordböhmischen Brüx, studierte Kunst an den Akademien in Düsseldorf, München und 1889 bis 1892 in Paris. Bereits während seines Studiums unternahm er die ersten Reisen. Nach 1889 hielt er sich sieben Jahre in Ägypten (Kairo) auf und unternahem von hier aus Reisen nach Palästina, Syrien und in den Libanon. 1899/1900 folgte eine elfmonatige Reise durch das Osmanische Reich über den Kaukasus nach Zentralasien (Buchara, Samarkand). Zu seiner Zeit galt Uhl als bedeutendster Orientmaler, auch als Fotograf trat Uhl in Erscheinung. Auf mehr als 60 Ausstellungen, unter anderem in Wien, Prag, Aussig, Karlsbad, Berlin, Paris, London und München, wurden seine Gemälde gezeigt. Nach dem Ersten Weltkrieg ließ er sich in München nieder, wo er als Kopf einer sudetendeutschen Künstlergruppe galt. Seit 1935 nahm er seinen Altersruhesitz in Bayrisch‐Gmein. Die größte Sammlung seiner Gemälde und Fotografien befindet sich im Heimatmuseum seiner Geburtsstadt (Oblastní muzeum v Most) in Tschechien.


Emil Uhl in der Fotogalerie der Deutschen Fotothek [deutschefotothek.de]
 














Sunday, April 08, 2018

KUNST: Zwei Ausstellungen von Gela Samsonidse in Kenzingen und Neuf-Brisach

Kann Abstraktion narrativ sein und Figuration sich nicht nur auf die reine Gegenständlichkeit beschränken? Gela Samsonidse, der 1965 in Tiflis geboren wurde, dürfte darin keinen Gegensatz sehen. Denn es ist, als würden seine Bilder die vermeintliche Opposition von figurativer und abstrakter Malerei aufheben. Da klettert ein Bergsteiger einen Felsen hoch, der nur aus quer laufenden Balken zu bestehen scheint, in die sich sein eigener Schatten eingeprägt hat. Da verbergen lamellenartige Streifen eine Interieurszene, die links und rechts von bunten, ornamentalen Kringeln flankiert wird. Seitdem Gela Samsonidse in Tiflis sein Studium an der Staatlichen Kunstakademie abgeschlossen hat, war der Georgier, der seit 1994 bei Freiburg lebt, durch seine abstrakten Bilder aufgefallen, nicht zuletzt durch seine Zeichnungen auf außergewöhnlich schmalem Format. Sie schienen ein sowohl als auch zu verbinden, ein davor mit einem dahinter. Nun, zehn Jahre später, vereint er Abstraktion und Figuration miteinander. Die Porträts, oft nach dem eigenen Familienalbum entstanden, darunter auch einige Selbstporträts, sind die radikale Standortbestimmung eines Malers, der viele Gegensätze zwar nicht aufzuheben, aber auf der Leinwand auszutragen vermag.

modoverlag.de

www.gela-samsonidse.de





Bilder von Gela Samsonidse aus "Face to Face-Ansehen" die in Neuf-Brisach ausgestellt werden







Friday, March 23, 2018

BOOK: The Caucasus. A History. By James Forsyth (cambridge.org)

(cambridge.org) For the first time, this major new survey of the Caucasus traces a unified narrative history of this complex and turbulent region at the borderlands of Europe, Asia and the Middle East, from prehistory to the present. For thousands of years the Caucasus has formed the intersection of routes of migration, invasion, trade and culture, and a geographical bridge between Europe and Asia, subject to recurring imperial invasion. Drawing on sources in English, Russian, Persian and Arabic, amongst others, this authoritative study centres on the region's many indigenous peoples, including Abkhazians, Armenians, Azerbaijanis, Chechens and Circassians, and their relations with outsiders who still play an important part in the life of the region today. The book presents a critical view of the historical role of Russian imperialism in events in the Caucasian countries, and the violent struggle of some of these peoples in their efforts to establish a precarious independence.

A fascinating new survey of the Caucasus which provides a unified narrative history of this complex and turbulent region at the borderlands of Europe, Asia and the Middle East, from prehistory to the present. For thousands of years the Caucasus has formed a hub of intersecting routes of migration, invasion, trade and culture and a geographical bridge between Europe and Asia, subject to recurring imperial invasion. Drawing on sources in English, Russian and translations from Persian and Arabic, this authoritative study centres on the region's indigenous peoples, including Abkhazians, Armenians, Azerbaijanis, Chechens, Daghestanis, Circassians, and Georgians, and their relations with outsiders who still play a part in the life of the region today. The book presents a critical view of the role of Russian imperialism in the Caucasian countries and the desperate struggle of most of its native peoples in their efforts to establish a precarious independence.


An authoritative and comprehensive history of the Caucasus and its peoples from prehistory to the present Treats the Caucasus as a distinct region in its own right, highlighting its relationship with its Middle Eastern neighbours Highlights the region's long struggle against Iranian, Turkish and Russian domination

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Table of Contents

Introduction
1. Caucasian origins
2. Early medieval Caucasia: the seventh to tenth centuries
3. The Caucasus, Persia, Turkestan, Azerbaijan, Europe: 10th–12th centuries
4. The later Crusades, Mongols and Ottoman Turks 13th–15th centuries
5. Georgia, Shirvan and North Caucasus to the 15th century
6. Caucasia between Persia and Ottoman Turkey
7. The Caucasus and the Russians
8. Caucasia in the eighteenth century
9. Russia's conquest of the Caucasus
10. World War and Russian revolution
11. Independent Armenia, Azerbaijan, Georgia and North Caucasus
12. White Russians, native insurrection, Bolshevik conquest
13. The North and South Caucasus peoples 1920–39
14. The Second World War, Beria and Stalin
15. Caucasia from Stalin's death to the 1980s (1)
16. Caucasia from Stalin's death to the 1980s (2)
17. The Caucasus and the end of the Soviet Union
18. Armenia, Karabagh, Azerbaijan
19. Georgia 1987–93
20. North Caucasus 1987–93
21. The Caucasus enters the twenty-first century
22. Russian arbitrary politics and Georgian resurgence
Bibliography.

James Forsyth is former Reader and Head of the Department of Russian at the University of Aberdeen. His publications include A History of the Peoples of Siberia (Cambridge, 1992).

Look Inside

    more links:
    The Caucasus: A History (Englisch). Von James Forsyth
    The caucasus by James Forsyth 
    James Forsyth: The Caucasus. A History. Cambridge, New York: Cambridge University Press, 2013
    Book Review: Caucasus Natives Neglected As Olympics Close in Sochi [themoscowtimes.com]
    Eingebettet, nicht eingefroren. Konflikte und Regime im Kaukasus: Ein Literaturbericht [eurozine.com]

    Tuesday, February 27, 2018

    LEIPZIG: Anniversary Exhibition Celebrating 10 Years LIA - Sedimente - with Georgian & Caucasian Artists, 8 March 2018 at 7pm

    We cordially invite you to the opening of the anniversary group show “Sediments” on the occasion of 10 years LIA on 8 March 2018 at 7pm in the exhibition space “Werkschau” at Spinnerei Leipzig!




    Source: Anniversary Exhibition Celebrating 10 Years LIA


    Opening & tour through the Exhibition
    in conversation with cultural protagonists of the city of Leipzig

    Thursday, 8 March 2018 at 7pm
    Location: Spinnerei Werkschau (hall 12)

    Exhibition runs: 9 March – 24 March 2018
    Open: Thursday – Saturday, 11am – 6pm
    and on request

    Sediments - Anniversary Exhibition celebrating 10 years LIA Leipzig International Art Programme

    Many artists work intermittently outside of cultures familiar to them. The LIA residency - Leipzig International Art Programme, has supported this form of artistic nomadism for now ten years. Over 200 artists from more than 40 nations have been through this program, enabling them a working stay of three or six months in the Leipziger Baumwollspinnerei, the former cotton mill - now cultural hub of international renown. For some artists, this opportunity marked a new chapter of their professional life. The change of location, a studio, as well as the supportive benefit of visits from guest critics.

    The exhibition, on the occasion of the tenth anniversary of the LIA residency, focuses on that which the artists, as cultural ambassadors, have taken with them on their journey, and from which they make visible fragmentarily in their Leipzig work - like sediments, deposits of substances; traces that remain after departing elsewhere. In their trans-cultural context, the artists' works become indicators of political, economic or ecological processes, operating as aesthetic speculations of further developments. The exhibition covers all mediums of contemporary art, and shows a selection of works from over 50 international awardees of the LIA programme.

    We cordially invite you to the opening of the exhibition on 8 March 2018 at 7pm in the Spinnerei Werkschau.

    Anna-Louise Rolland, LIA director / founder
    Laura Bierau, LIA programme coordinator

    Artists:

    Katie Armstrong (USA), Catalina Bauer (Chile), Eva Borner (Switzerland), Tamar Botchorishvili (Georgia), Nadja Bournonville (Sweden), Osvaldo Budet (Puerto Rico), Connor Calhoun (USA), Ian Cao (USA/China), Francesco Cincotta (USA/Italien), Ryan Daffurn (Australia), Martin Daiber (Chile), Mitja Ficko (Slovenia), Aika Furukawa (Japan), Elisabeth Glassner (USA), Nikita Kadan (Ukraine), Zhanna Kadyrova (Ukraine), Madeleine Kelly (Australia), Alison Kennedy (Australia), David Ashley Kerr (Australia), Tinatin Kiguradze (Georgia), Trevor Kiernander (Canada), Jaebum Kim (South Korea), David Kukalashvili (Georgia), Luiza Laperadze (Georgia), Sophia Lapiashvili (Georgia), Gyeore Lee (South Korea), Kylie Lefkowitz (USA), Euan MacLeod (Australia), Jordan Marani (Australia), Elisabeth Moritz (Sweden), Darren Munce (Australia), Lada Nakonechna (Ukraine), Alexander Povzner (Russia), Raiya Al Rawahi (Sultanat Oman), Sarina Scheidegger (Schweiz), Simon Sieradzki (Australia), Douglas Stichbury (New Zealand), Julia Stoddard (USA), Simon Tatum (Cayman Islands), Brooke Tomiello (USA), Shonah Trescott (Australia), Guram Tsibakhashvili (Georgia), Samuel Vanderveken (Belgium), Taylor Varous (USA), Andrea Garcia Vasquez (USA), Jahnne Pasco-White (Australia), Antonia Wright (USA), Jahangir Youssif (Aserbaidschan)

    Sowie als Teil des Grafikprojekts / And as part of the graphic project
    „Die Sprache Radierung – Radierungen 10. New York – Leipzig":

    Marcelo Daldoce (USA), Franziska Holstein (Leipzig), Volker Hüller (USA), John Jacobsmeyer (USA), Henriette Grahnert (Leipzig), Bastian Muhr (Leipzig), Maria und Vldao Ondrej (Leipzig), Charlotte Seghall (USA), Matthias Weischer (Leipzig)


    Website: liap.eu/sediments - anniversary group show on the occasion of 10 years lia